Vom Wein machen

Hier finden Sie einige Wein -Inhaltsstoffe beschrieben!

Äpfelsäure:
ist die Säure, die dominiert wenn die Weine noch nicht ganz reif sind. Sie wirkt sich in der Fruchtigkeit der Weine speziell bei Weißweinen oft gewünscht aus.

Weinsäure:
ist Säure, die der Wein nur durch reife Trauben erlangt. Ein Merkmal der Qualitäts für den Wein.
Liegt der Wein länger auf Lager , ist er Kälte ausgesetzt oder hat er mechanische Beanspruchung, kann Weinstein ausfallen. In kleineren Mengen könnten es sehr kleine schwebende Teilchen sein, fällt mehr aus, findet man ihn als Bodensatz in der Flasche.
Man könnte es chemisch unterbinden für einige Zeit. Wir setzen nichts dergleichen zu.

Milchsäure:
Man kann aus mittels Bakterien aus der unreifen Äpfelsäure in eine milder schmeckende Milchsäure umwandeln.
Speziell beliebt ist es bei Rotweinen. Es kann sich auch nachteilig bei sehr unreifen Weinen mit Sauerkrautgeschmack auswirken oder auch dass der (reife) Wein eine „milchige“-Note bekommt im Duft und Abgang. Unsere Rotweine werden nach der Ernte und Gärung in Holzfässer gelagert und es wird nichts zugesetzt. Dadurch dauert es zirka 1 Jahr länger bis der Rotweine einen milden Abgang bekommt. Aber unserer Meinung zahlt sich das Warten geschmacklich wirklich aus, da der Wein dann sehr sortentypisch schmeckt.

Essigsäure:
Die will leider keiner, außer der Essig-Hersteller. Sie entsteht oft vor der Lese, wenn die Trauben platzen und Essigfliegen sich dort zu schaffen machen oder wenn der Wein beim Gären Probleme hat. Man muss bei der Lese auf gesundes Lesegut achten um diesen Fehlton zu vermeiden.

Eiweiß:
Jeder Weißwein hat natürlich Eiweiß eingelagert, normalerweise nicht beim Rotwein. Erhitzt man den Wein, wird das Eiweiß hart – gleich wie beim Frühstücksei – und es entstehen oft Schlieren bzw. weiße Teilchen im Wein. Je höher die Temperatur, desto mehr Teilchen. Man behandelt dies mit Bentonit, einem natürlichem Tonmineral an dem sich das Einweiß anheftet und am Boden abfällt (im Fass noch). Wir verwenden Bentonit auch, wobei die Regel lautet, je weniger desto besser. Die Kunden bitten wir, ein wenig auf den gekauften Wein zu achten,und ihn zB. nicht bei großer Hitze im Auto zu lagern.

Schwefel:
Kommt normalerweise nicht im Wein natürlich vor. Man setzt ihn zu, damit der Wein nicht vorzeitig altert.